Dienstag, 21. Februar 2012

Cornelia Funke - Tintenblut


Fast ein Jahr ist seit der Nacht auf Capricorns Festplatz vergangen, als der Schatten, von Meggie herbeigerufen, Capricorn und viele seiner Männer getötet hat. Staubfinger, der damals das Buch "Tintenherz" von Mo gestohlen hatte, hat endlich jemand gefunden, der ihn zurück in seine Welt lesen kann. Orpheus nennt er sich, und ist ein äußerst eingebildeter und überheblicher junger Mann, dem Farid den Spitznamen "Käsekopf" gibt. Und es funktioniert tatsächlich, Staubfinger kehrt zurück in die Tintenwelt. Doch Farid bleibt zurück, denn er ist nicht Teil der List, die sich Basta für Staubfinger ausgedacht hat. Dieser sinnt wie Mortola auf Rache für die, die Capricorns Tod verschuldet haben. Farid entkommt nur knapp und sucht Meggie auf, die immer noch mit ihren Eltern bei Elinor lebt. Meggie schafft das, was Orpheus sich so sehr wünscht: Sie liest Farid und! sich selbst in die Tintenwelt, um die Wunder dieses Ortes zu sehen und Staubfinger vor Basta und Mortola zu warnen. Doch die Tintenwelt hält sich schon lange nicht mehr an die Worte, mit denen Fenoglio sie einst erfand...

Wie bereits im ersten Teil schafft Cornelia Funke mir ihrem detaillierten und bildhaften Schreibstil eine Welt, in die man nur zu gerne eintaucht. Die Tintenwelt erwachte in meinem Kopf zum Leben und zog mich wie Meggie in ihren Bann.
Die Kapitel sind wieder angenehm kurz und die liebevolle Gestaltung des Buches steht dem ersten Teil in nichts nach.
Die Geschichte ist auch wieder spannend geschrieben, wenn auch meiner Meinung nicht ganz so spannend und mitreißend wie "Tintenherz". Doch ich freue mich schon auf den 3. Teil "Tintentod", und hoffe auf ein gutes Ende für Meggie, Mo, Resa, Farid und Staubfinger.

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