Sonntag, 5. Februar 2012

Maggie Stiefvater - Forever



Grace findet sich im Boundary Wood wieder. Nackt und mit schmerzenden Gliedern. Was ist passiert. Die Erinnerungen kommen in Schüben. Sie erinnert sich an eine Jungen. An ihre Hände in den seinen. Doch wie heißt der Junge? Ach ja, Sam! Und plötzlich weiß sie wieder alles... Ihre Krankheit, der Streit mit ihren Eltern, Cole. Sie stiehlt Kleider aus einem Garten und macht sich auf den Weg nach Hause. In einem Angelladen kann sie Sam anrufen. Er rast sofort zu ihr, doch er ist nicht schnell genug. Grace hat sich bereits wieder in einen Wolf verwandelt, und Sam trifft nur noch auf einen Kleiderhaufen. 
Und auch Isabel vermisst Grace. Sie zählt die Wochen in Dienstagen, und ist antriebslos. Erst als sie erfährt, dass ihr Vater das Erschießen der Wölfe im Wald legalisieren möchte, kommt wieder leben in das Mädchen... 
Währenddesssen ist Sams zusammenleben mit Cole eine Zerreissprobe für seine Nerven. Er findet regelmäßig das Haus durch Cole verwüstet vor, der in einer Reihe von Selbstversuchen eine Lösung zu finden versucht, dauerhaft Mensch oder Wolf zu sein, ohne dass man sein Leben riskiert. 

Herzerwärmend ist auch diesmal die Liebe zwischen Sam und Grace. Aber außerdem auch die komplizierte Beziehung zwischen Isabel und Cole. Der, hat er im letzten Band noch den Eindruck es Arroganten Egoisten hinterlassen, sich nun zu einem selbstlosen und hilfsbereiten Freund mausert. 
Endlich erfährt man auch, warum Grace' Eltern ihr gegenüber so gleichgültig waren. Und dass Mr Brisbane denkt, Sam wäre aufgrund seiner Vergangenheit psychisch gestört, und hatte daher seiner Tochter verboten ihn wiederzusehen. Er denkt auch Sam hätte Grace deswegen getötet. Und da ist Mr Brisbane nicht der Einzige. Fast die ganze Stadt ist misstrauisch. 

Maggie Stiefvater erzählt in gewohnt spannendem und flüssigem Schreibstil. Die Geschichte ist wieder aus den Ich-Perspektiven der Hauptprotagonisten aufgebaut. Doch kommt außer Sam, Grace, Isabel und Cole in diesem Letzten Teil der Geschichte auch kurz Shelby zu Wort. 

Meiner Meinung nach ein grandioser Abschluss der Reihe um die Wölfe in Mercy Falls. Ich habe gelacht, mit Sam gelitten und geweint, so ergreifend war diese Geschichte für mich. 

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