Freitag, 9. März 2012

Charlotte Link - Der Verehrer


Das ruhige und durchgeplante Leben von Leona Dorn gerät merklich aus den Fugen, als sich vor ihren Augen die junge Eva aus dem Fenster in den Tod stürzt. Leona schläft schlecht und kann Eva nicht vergessen. Auf der Beerdigung der Toten lernt sie Evas Bruder Robert und Nachbarin Lydia kennen, und wenig später Bernhard, den Ex-Mann der verstorbenen. Während die einsame Frührentnerin Lydia versucht, Leona als Freundin zu gewinnen, zeigen beide Männer Interesse an Leona. Die Komplimente und die Aufmerksamkeit, die Robert Jablonski einige Zeit später Leona zukommen lässt, ist Balsam für ihr angeknackstes Selbstwertgefühl, da ihr Mann sie kurz zuvor wegen einer Jüngeren sitzen hat lassen. So bahnt sich alsbald eine Liebesgeschichte zwischen Leona und Robert an, den alle aus Leonas Familie nur "den Verehrer" nennen. Doch Robert hat nicht nur freundliche und liebenswerte Wesenszüge. Und auch alles andere als eine weiße Weste...

Die Autorin begleitet hauptsächlich Leona Dorn. Nur im letzten Teil der Geschichte wird immer wieder in Ich-Perspektive Robert Jablonskis erzählt.
Das Buch ist zwar nicht direkt langweilig, doch es mochte keine rechte Spannung aufkommen. Die Handlung war allzu vorhersehbar, und ohne überraschende Wendungen. Der Schreibstil von Charlotte Link bei dieser Geschichte ist auch oft sehr altmodisch und gestelzt. In solchen Redewendungen denkt und spricht kein Mensch!

Fazit: Eine Geschichte ohne große Spannung, die man nicht wirklich gelesen haben muss.

Bewertung: ★★★☆☆


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