Dienstag, 1. Mai 2012

Oliver Pötzsch - Die Ludwig-Verschwörung


Als Steven Lukas in seinem Antiquariat ein altertümliches Holzkästchen findet, staunt er nicht schlecht: jemand muss es hier deponiert haben, denn es ist ihm völlig unbekannt. Auch der Inhalt des Kästchens sorgt für Überraschungen, denn es enthält eine Haarlocke; Fotos, die ganz offensichtlich Ludwig II. zeigen und ein Tagebuch, verfasst in einer Geheimschrift von einem Vertrauten des Märchenkönigs. Steven macht sich gemeinsam mit der Kunstdetektivin Sara Lengfeld auf die Suche nach des Rätsels Lösung. Doch die beiden sind nicht allein, sie werden von Kapuzenmännern gejagt, und ein Fanatiker ist sogar bereit, über Leichen zu gehen um an das Tagebuch zu kommen...

Wie der Titel bereits vermuten lässt, handelt dieser Roman vom größten Geheimnis Ludwigs II., seinem mysteriösen Tod. Oliver Pötzsch hat eine bis zur letzten Seite spannende Geschichte geschrieben, deren detailgetreuer Schreibstil dafür sorge trägt, dass der Leser sich die pompösen Schlösser des bayrischen Königs und seine Zeit vor Augen führen kann.
Sehr gelungen finde ich die Tagebucheinträge, die immer wieder in die Geschichte eingestreut werden. Sie trugen dazu bei, das das Buch zu einem Pageturner wird. Möchte man doch unbedingt wissen, wie die Geschichte weitergeht.
Passend zum Thema ziert das Buch ein düsteres Cover, das Schloss Neuschwanstein zeigt und mit Blutspuren versehen ist.

Natürlich ist in dieser Geschichte vieles der Fantasie des Autors entsprungen, doch erhält man auch einiges an Hintergrundwissen über den bayrischen Märchenkönig, der seiner Nachwelt bis über seinen Tod hinaus ein Rätsel geblieben ist.

Fazit: Absolute Leseempfehlung! Dieser packende Roman ist eine großartige Lektüre für alle Ludwig-Fans und die, die es noch werden wollen! Und ab sofort einer meiner Favoriten.

Bewertung: ★★★★★

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