Samstag, 21. Juli 2012

Gail Carriger: Glühende Dunkelheit (Lady Alexia 1)


Einen Vampir auf dem Ball der Duchess zu treffen, hätte Alexia Tarabotti niemals erwartet, noch dazu ein solch verwahrlostes Exemplar. Doch dessen Versuch, sie anzugreifen ist der Gipfel aller Ungebührlichkeiten. Und aus versehen, tötet sie den Blutsauger in ihrer Gegenwehr. Kaum ist das passiert, steht Alexia plötzlich Lord Maccon gegenüber, dem Chefermittler für übernatürliche Angelegenheiten. Und die beiden liefern sich ein wortgewandtes Duell. Denn Alexia Tarabotti ist keine gewöhnliche Frau, sie gilt als ungemein Charakterstark und Dickköpfig, und ist zu guter Letzt eine Seelenlose, der es möglich ist, alle übernatürlichen Fähigkeiten durch eine bloße Berührung zu neutralisieren. Als verdächtige Ereignisse, die Übernatürlichen betreffend passieren, beginnt Alexia nachzuforschen, und bringt sich mal wieder selbst in Bedrängnis.

Dieser äußerst spannende Roman bietet dem Leser so einiges Übernatürliches und Außernatürliches: Werwölfe, Vampire und Geister. Gail Carriger schreibt in flüssigem und detailliertem Stil über eine unerhörte Intrige im Viktorianischen Zeitalter. Die Sprache der Protagonisten ist den damaligen Gepflogenheiten angepasst, was die Geschichte sehr authentisch wirken lässt. Für die Lachmuskeln sind eindeutig die Wortgefechte zwischen Alexia und Lord Maccon gemacht. Hier musste ich oftmals schmunzeln über dieses "unerhörte Frauenzimmer" und den "unhöflichen und groben Werwolf". Die beiden waren mir sofort sympathisch und ich freue mich schon darauf, im zweiten Band noch mehr über die beiden Streithähne zu erfahren. Ich bin gespannt, ob sich meine Augen davon ebenso wenig lösen wollen, wie von "Glühende Dunkelheit".

Fazit: Dies war mein erster Ausflug ins "Steampunk" und ich muss sagen, ich bin begeistert! Dieses Buch hüpft völlig zu Recht sofort ganz nach oben auf meine Favoriten-Liste! Absolute Leseempfehlung von mir!

Bewertung: ★★★★★

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