Samstag, 24. November 2012

Kerstin Gier: Die Mütter-Mafia


Constanze Wieschnewski ist wie vor den Kopf gestoßen: Ihr Mann Lorenz will sich nach 15 Jahren Ehe von ihr scheiden lassen. Aus heiterem Himmel. Constanzes Verdacht, ihr Mann habe einen Hirntumor, bestätigt sich leider nicht, und so werden sie und die beiden Kinder Nelly und Julius von Lorenz in dessen Elternhaus ausquartiert. Und das mehr als plötzlich. Constanze versteht die Welt nicht mehr. Und die vor kurzem verstorbene Schwiegermutter auch nicht, denn wie konnte man nur sein Leben lang in einem Albtraum aus Mahagoni-Holz verbringen. Und was hat ihr werter Noch-Ehemann 7 Wochen lang getrieben, als er behauptete, das Haus renovieren zu lassen? Davon war nämlich rein gar nichts zu sehen... 
Constanzes Leben wird nicht einfacher, als sie ein paar Mütter aus Julius' Kindergarten, die alle der Mütter-Society angehören, kennenlernt. Und die Begegnung mit dem Vater der kleinen Emily, den sie fortan "Jaguarmann" nennt, gehört auch eher zu ihren peinlichen Erinnerungen. 
Doch das Leben meint es auch gut mit Constanze, denn es schneien urplötzlich ein paar gute Feen in Form der unterforderten Mimi, der Hebamme und Mutter Anne und der Nachbarstochter Gitti in ihr Haus und somit in ihr leben. 
Es gibt noch einige Überraschungen für Constanze... 

Das Buch ist aus der Perspektive von Constanze geschrieben, wodurch man sich sehr gut in sie hineinversetzen kann. Mir hat der flüssige Schreibstil mit viel Humor von Kerstin Gier schon bei ihrer Jugendbuch-Reihe "die Edelstein-Trilogie" sehr gut gefallen. Dies war mein erster Frauen-Roman von ihr. Und ich bin begeistert. Ich musste des öfteren Lauthals über Constanze oder die Ignoranten Mitglieder der Mütter-Society lachen. Ich werde schnellstmöglich die weiteren Teile der Mütter-Mafia lesen. Denn für dieses Buch gibt es von mir eine klare Kauf- und Leseempfehlung! Weiter so Frau Gier!

Bewertung: ★★★★★

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