Samstag, 15. Dezember 2012

Emma Sternberg: Liebe und Marillenknödel


Doppelter Rückschlag für Sophie: Erst verliert sie ihre Stelle bei einem Hamburger Sachbuchverlag, und als sie am Tag darauf völlig verkatert mit einem Fremden Mann im Bett aufwacht, erhält sie die Nachricht, dass ihre geliebte Großtante Johanna gestorben ist. Als sie dann auch noch Tante Johannas Bergalm in Südtirol erbt und erfährt, dass ihre bösartigen Cousinen das Land verhökern wollen, bricht sie ihre Zelte in Hamburg ab und übernimmt die heruntergekommene Pension. Dort muss sie sich erst einmal mit ausbleibender Gästeschar und unkooperativen Mitarbeitern herumschlagen. Doch Sophie lässt sich so schnell nicht unterkriegen und entwickelt kreative Pläne, Tante Johannas Herzstück "Alrein" wieder auf Vordermann zu bringen...

Ein tolles Buch! Voller Humor und mit einer sympathischen Hauptprotagonistin hat sich die Autorin mit diesem Buch sofort auf meinen Favoriten-Stapel geschrieben.
Die manchmal etwas zu gutmütige Sophie kämpft sich durch so manche Widrigkeiten die ihr auf 1800 Metern begegnen. Natürlich weiß der Leser sehr bald, wer der jungen Hüttenwirtin die Steine in den Weg legt, doch so einige Wendungen in der Geschichte lassen die Geschichte bis zur letzten Seite spannend bleiben. Der flüssige und phantastische Schreibstil von Emma Sternberg, der in meinem Kopf wunderschöne Bilder des Brixentals entstehen ließ, machte die Geschichte zu einem wahren Pageturner. Ich hatte das Buch in nur wenigen Stunden zu Ende gelesen.

Fazit: Auf dieses Buch wurde ich durch das tolle verspielte Cover aufmerksam. Und ich wurde wirklich nicht enttäuscht. Absolute Leseempfehlung von mir!

Bewertung: ★★★★★

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