Sonntag, 13. Januar 2013

Sophie Kinsella: Kein Kuss unter dieser Nummer


Poppy Wyatt sucht verzweifelt ihren sündhaft teuren Verlobungsring, ein Familienerbstück ihres Zukünftigen Magnus Tavish. Als ihr dann auch noch ihr überlebenswichtiges Handy gestohlen wird, ist das Chaos wirklich perfekt. Hatte sie doch allen möglichen und unmöglichen Leuten ihre Telefonnummer gegeben für den Fall das ihr Ring wieder auftaucht. Da scheint sie plötzlich doch Glück zu haben: Im Müll entdeckt sie ein Smartphone und behält es kurzerhand. Die Assistentin von Geschäftsmann Sam Roxton hat Handy und Job ohne großes Federlesen hingeschmissen um Model zu werden. Poppy überwindet bald ihre Hemmungen, sich in Sams Geschäfts- und Privatleben einzumischen und sorgt somit für viel Chaos...

Sophie Kinsella hat mir ihrer Poppy Wyatt eine ähnlich chaotische Hauptprotagonistin wie ihre wohl bekannteste Figur "Becky Bloomwood" geschaffen. Sie erzählt die Verlobungsring-Suche und die Tage mit dem gestohlenen bzw. geliehenem Hand aus der Ich-Perspektive von Physiotherapeutin Poppy. Sophie Kinsellas gewohnt flüssiger und witziger Schreibstil waren wieder ein Genuss. Und die beiden Hauptdarsteller Sam und Poppy sorgen für einige Lacher. Die Fußnoten in der Geschichte, wohl eine Hommage an Poppys Verlobtem und seine Eltern, fanatische Fußnoten-Fans, ließen sich bei meinem ebook Reader gut einbauen, konnte man doch einfach zur Fußnote und wieder zurück springen. Ich finde es eine nette Idee, man kann das Buch aber auch problemlos lesen, ohne die Fußnoten miteinzubeziehen.
Sicher lässt sich einiges in der Geschichte vorhersehen, doch Poppys verquere Ideen und die SMS- und Email Wortwechsel zwischen Poppy und Sam lassen das Buch bis zum Ende spannend bleiben und ich habe jede Unterbrechung bedauert.

Fazit: Das Warten hat sich gelohnt! Wieder ein großartiges Buch von Sophie Kinsella. Absolute Leseempfehlung von mir!

Bewertung: ★★★★★


©foxxbooks

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