Donnerstag, 4. April 2013

Chistoph Marzi: Lilith (Uralte Metropolen 02)


Vier Jahre nach den Geschehnissen in der Uralten Metropole London, die als die Manderley-Krise in die Geschichte eingehen, wird die Stadt unter der Stadt von den Vinshati überrant. Eine gräßliche Krankheit, die all jene Befällt, die von den Infizierten gebissen werden. Um diese Biester zu stoppen, gilt es für Emily Laing und ihren Mentor Mortimer Wittgenstein erneut in die Hölle hinabzusteigen und Lilith zu finden, die vier Jahre zuvor ihr Leben gelassen hat um ihren Geliebten Lichtlord zu retten. Für Emiliy der wichtigste Faktor der Mission jedoch ist, ihre Freundin Aurora Fitzrovia zu finden, die während einer Reise gemeinsam mit deren Mentor Maurice Micklewhite spurlos verschwand.

Emily ist mittlerweile 16 Jahre alt und ihre Geschichte wird wiederum von Mortimer Wittgenstein aus seiner Sichtweise erzählt. So erhält man eine besondere Perspektive auf das Abenteuer, in das Emily erneut geworfen wird. Wie auch schon im ersten Teil "Lycidas" der Uralten-Metropole-Reihe des Autors neigt dieser zur Handlungssprüngen, die den Leser wahrlich ans Buch fesseln. Einmal aufgeschlagen, konnte ich das Buch nur mit Mühe zur Seite legen, denn es geschieht so viel in Christoph Marzis vielschichtiger und geheimnisumwobener Welt.
Einige Fragen, die "Lycidas" nicht aufgelöst hatte, werden in "Lilith" beantwortet. Jedoch sollte man die Abenteuerreise in die Uralte Metropole mit Emily Laing gemeinsam in Band 1 beginnen, um die ganze wunderbare, fantastische Welt der Stadt unter der Stadt verstehen zu können. Die wichtigsten Dinge werden zwar kurz angerissen, aber viele essentielle Informationen über die Beschaffenheit der Uralten Metropole werden in diesem zweiten Band nicht wiederholt.
Auch für das Verständnis der Handlungsweisen der Hauptpersonen ist die Einhaltung der Reihenfolge unumgänglich. Was meiner Meinung nach zu begrüßen ist, denn sonst könnte der Zauber der Uralten Metropolen verlorgen gehen.

Doch die Geschichte um Emily Laing und Aurora Fitzrovia ist noch nicht zu Ende erzählt. Ein Wiedersehen mit den Beiden und Mortimer Wittgenstein erwartet mich schon in "Lumen".

Reihenfolge:
- Lycidas
- Lilith
- Lumen
- Somnia
- zwei Kurzgeschichten aus Nimmermehr

Fazit: Eine großartige Fortsetzung einer fantastischen Welt! Absolute Leseempfehlung von mir!

Bewertung: ★★★★★

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