Samstag, 27. April 2013

Stephenie Meyer: Biss zur Mittagsstunde (Twilight 02)


Alice und die Cullens organisieren eine Party zu Bellas 18. Geburtstag, den das Mädchen eigentlich gar nicht feiern will. Denn das erinnert sie zu sehr an ihre menschliche Sterblichkeit und die Tatsache, dass sie nun älter als Edward ist, der bis zur Ewigkeit 17 bleiben wird. Als sie sich beim Öffnen der Geschenke am Papier schneidet und Blut aus ihrer Wunde tritt, gibt es einen Tumult, denn Jasper konnte der Versuchung nicht widerstehen und Edward musste seinen eigenen Bruder davor abhalten, Bella zu töten.
Daraufhin zieht Edward sich in sich selbst zurück und kommt zu einer Entscheidung: Er muss Bella verlassen, denn es ist für sie zu Gefährlich in der Nähe der Vampire. Die Cullens reisen überstürzt aus Forks ab und Bella ist sich selbst und ihrer Trauer überlassen. Sie zieht sich in einen Kokon der Gleichgültigkeit zurück, bis sie merkt, dass sie Edward Stimme in ihrem Kopf hören kann, wenn sie sich in Gefahr begibt. Und so kommt es, dass Bella den jungen Jacob Black zu ihrem Komplizen macht, wenn es darum geht Dummheiten zu begehen. Doch auch im Reservat La Push ist nicht alles so wie es scheint...

Wieder ist die Geschichte aus Bellas Sicht geschrieben, was den Leser noch mehr Teil an der Geschichte haben lässt. Ich konnte Bellas Schmerz über Edward Weggang beinahe körperlich spüren. Dass sie versuchte Edward durch ihre Waghalsigen Aktionen nahe zu sein, konnte ich gut verstehen. Denn auch mir fehlte er in dieser Geschichte ganz schön. Doch dafür wurde ich mit Jacob Black entlohnt. Der mir beinahe genauso interessant erschien wie Edward Cullen. Ein paar Mal dachte ich mir sogar, Bella wäre besser mit Jacob dran, er tut ihr gut. Doch das war bevor sich die Ereignisse im Reservat überschlugen. Doch darüber verrate ich an dieser Stelle nicht mehr, denn wer das Buch noch nicht kennt, soll genauso überrascht sein wie ich ;-)
Ich bin wieder total überrascht, wie sehr mich Stephenie Meyer mit dieser Geschichte doch fesselt. Dieses Buch habe ich wie schon den Vorgänger in äußerst kurzer Zeit verschlungen. Regelrecht inhaliert ;-) Mittlerweile kann ich nur über mich selbst den Kopf schütteln, dass ich mich so lange gegen Edward und Bella gewehrt habe.

Fazit: Eine tolle Fortsetzung des ersten Teils! Ich bin begeistert und freu mich schon auf die beiden nächsten Bücher über Bella und Edward!


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