Samstag, 4. Mai 2013

Wulf Dorn: Mein böses Herz


Als Doros eineinhalbjähriger Bruder Kai stirbt, bricht buchstäblich ihre Welt zusammen: Doro wird von einer Erscheinung ihres Bruders verfolgt und in eine psychatrische Klinik eingewiesen.
14 Monate später steht ein Umzug an, Doro und ihre Mutter ziehen ins klein Ulfingen wo jeder jeden kennt. Doro dachte eigentlich sie hätte ihre Halluzinationen unter Kontrolle, doch als sie in der Nacht einen abgemagerten und verletzten Jungen findet, der plötzlich spurlos verschwindet fürchtet sie, endgültig verrückt zu werden, denn auch die Stimmen und Erscheinungen häufen sich wieder. Doro begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit...

Wulf Dorn lässt den Leser durch Doros Ich-Perspektive den Leser aktiv an der Geschichte teilhaben.
Sie habe ich gleich ins Herz geschlossen und wurde durch ihre Angst, verrückt zu werden und die Neugierde auf die Lösung des Rätsels um Kais Tod regelrecht ans Buch gefesselt. So geschah es, dass ich Doros böses Herz in nur 4 Stunden erforscht habe.
Der Autor baut die Spannung langsam auf und lässt sie zum Ende hin beinahe unerträglich werden. Ich glaube, ich habe kurzzeitig sogar den Atem angehalten.
Der angenehm flüssige und einfach Stil ließen die Seiten nur so an mir vorüberziehen.

Fazit: WOW! Gänsehaut ist hier garantiert! Ein großartiges Buch das den Favoritenstatus und eine volle Punktzahl absolut verdient hat. Unbedingt Lesen!

Bewertung:


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen