Mittwoch, 19. Juni 2013

Sean Creed: Gehetzt


Bodyguard und Ex-CIA-Agent Danny Shanklin soll in London einen neuen Kunden treffen, doch statt über einen Job zu reden, wird Danny überwältigt und wacht kurz darauf in einem Hotelzimmer im Ritz auf. Ein Sturmgewehr in der Hand, eine Sturmhaube über dem Kopf und neben der Leiche eines ihm unbekannten Mannes. Als er von dem Aufruhr auf der Straße angelockt auf den Balkon tritt, sieht er unfassbares: Auf der Straße vor dem Hotel hat ein Massaker stattgefunden mit mindestens 20 Toten Passanten. Und Danny bemerkt noch eins: Eine TV-Kamera ist auf ihn gerichtet. Eine Hetzjagd durch London beginnt mit Danny als Hauptverdächtigem für die eiskalten Morde...

Sean Creeds Debütroman besticht mit kurzen Kapiteln, flüssigem und zumeist spannendem Schreibstil. Das Ganze wirkt gut Recherchiert und konstruiert. Der Autor lässt den Leser aus der Vogelperspektive an Dannys Flucht durch ganz London teilhaben und nur selten zu Atem kommen. Die ganze Szenerie und Handlungen werden ausführlich beschrieben. Manches Mal ZU ausführlich, was mir immer wieder einen leicht genervten Seufzer entlockte und der Geschichte ein paar Längen bescherte. Denn immerhin handelt fast das gesamte Buch, immerhin gut 400 Seiten, von nur einem! Tag...
Man lernt im Laufe des Buches Danny sehr gut kennen. Doch gänzlich greifbar war er für mich nicht. Vielleicht gibt es ja mal eine Fortsetzung, das würde zumindest auch das Ende vermuten lassen...

Fazit: Ein solider Thriller in hohem Tempo, der mich jedoch nicht hundertprozentig überzeugt hat. Dennoch gibt es eine Leseempfehlung und gute 4 Foxxis.

Bewertung:

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