Sonntag, 28. Juli 2013

E L James: Shades of Grey - Geheimes Verlangen


Eigentlich sollte Literaturstudentin Anastasia Steele für ihre Abschlussprüfungen lernen, doch stattdessen fährt sie nach Seattle um den mysteriösen self-made Milliardär Christian Grey zu Interviewen. Dies hat sie ihrer besten Freundin und Mitbewohnerin zu verdanken, die sie aus Krankheitsgründen dazu überredet hat. Das Treffen zwischen Mr. Grey und Miss Steele läuft alles andere als sich das Ana gedacht hatte. Der attraktive Mann verwirrt sie zusehends, was der 21jährigen nachhalten zu schaffen macht.
Als sie sich kurz darauf wieder begegnen, kann sich Ana dem Charme von Christian nicht mehr erwehren, doch anstatt eines romantischen Dates bekommt sie ein unmoralisches Angebot...

Wie auch schon bei den Twilight-Büchern habe ich bei "Fifty Shades of Grey" auch wieder lange gezögert. Zu unterschiedlich waren die Meinungen zu diesen Büchern. Und auch hier bin ich schlussendlich doch wieder froh, mich endlich zum lesen entschlossen zu haben.
Bei Ana hatte ich mir die ganze Zeit ein graues Mäuschen vorgestellt, das sich nicht wehren kann. Doch kennengelernt habe ich eine selbstbewusste, schlagfertige junge Frau, die sich sehr wohl behaupten kann wenn es sein muss. Ein bisschen Schüchternheit und eine große Portion Unerfahrenheit machten sie mir nur noch Sympathischer.
Bei Christian Grey sieht die Sache ähnlich aus. Ich hatte nach den vielen unterschiedlichen Meinungen immer einen sadistischen Despoten vor mir. Doch dieser Mann hat wirklich mindestens 50 Facetten. Eben 50 Shades of Grey. Er ist undurchschaubar und launenhaft. Doch wer das Buch aufmerksam liest, merkt dass unter dieser harten Schale ein verletzlicher und weicher Kern steckt. Er muss es selbst nur noch merken ;-)
Der Schreibstil ist sehr einfach und wahrlich fesselnd. Die Autorin geht Schnörkellos und direkt vor. Aber gerade das macht den Reiz des Buches aus und begeisterte die breiten Massen. Wer maximal ein Buch pro Jahr liest, will sicher keins mit einem anspruchsvollen Stil, das man nicht flüssig in einem Rutsch durchlesen kann. Und genau das sorgte sicher auch für den Wirbel um das Buch. Denn die Erotikszenen finde ich auch in ähnlicher Form bei Susan Elizabeth Phillips. Zwar ohne BDSM, aber über das Thema wurde hier meiner Meinung nach mehr geredet als wirklich praktiziert.
Über die Realitätsnähe des Buches lässt sich sicher streiten, doch hat man es hier immer noch mit einem fiktiven Roman zu tun! Somit erfreue ich mich lieber an schönen und spannenden Lesestunden als mich dran zu stören.
Tja. Nun freue ich mich wirklich sehr, dass ich den zweiten Teil schon hier liegen hab und gleich weiterlesen kann!

Fazit: Für mich ein sehr gutes, kurzweiliges und fesselndes Buch. Absolute Leseempfehlung von mir!

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