Sonntag, 21. Juli 2013

Jean Johnson: Die Söhne der Insel


Großes Unheil wird der Frau folgen, die den ersten Bruder liebt. So steht es in einer Prophezeiung, aufgrund derer die acht Brüder Corvis auf die Insel Nightfall verbannt wurden. Die Bewohner des Landes Katan hatten zu große Angst vor der Erfüllung der Schicksale der vier Zwillingspaare. Doch der jüngste der Brüder nimmt das Schicksal seiner Familie selbst in die Hand, eines Tages holt er durch einen magischen Spiegel die junge Kelly Doyle in seine Welt. Sie ist bestimmt für den ältesten Bruder Saber, das Schwert. Doch aller Anfang ist schwer, denn die beiden Sturköpfe sorgen für einige Aufregung auf Nightfall...

Ein meist spannender und mitreißender Roman über die acht Söhne des Schicksals. Die Autorin schreibt einfach, schnörkellos und bildhaft. Sodass man sich die Brüder und ihre achtförmige Burg sehr gut vorstellen kann. Ein paar mehr Beschreibungen die Insel Nightfall betreffend wären mir aber noch lieb gewesen.
Jean Johnsons Idee an sich fand ich sehr gut, jedoch wurden mir mehrere Sachen zu schnell abgehakt. Wie schnell sich Saber und Kelly näher gekommen sind, obwohl sie sich zuvor Wochen nur angebrüllt haben oder sich aus dem Weg gingen. Dem prophezeiten Unheil wurde auch nur knapp ein Viertel des Umfangs der Geschichte zuteil. In etwa genau so viel wie der Säuberungsaktion Kellys.
Die beiden Hauptprotagonisten und Sabers sieben Brüder sind sympathisch, wenn auch wenig durchschaubar. Dies sollte sich jedoch in den Folgebänden bestimmt noch ändern.

Fazit: Eine fundierte Grundlage für die achtteilige Reihe um die Brüder des Schicksals. Ein paar Schwächen sind vorhanden, die sich in den Folgebänden hoffentlich geben. Hierfür gibts 4 Fuxxis und  eine Leseempfehlung von mir.

Bewertung:

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen