Dienstag, 2. Juli 2013

Stephenie Meyer: Biss zum Ende der Nacht (Twilight 04)


Bellas Hochzeit mit Edward steht bevor und sie ist fast am Ziel ihrer Träume angelangt. Nach den Flitterwochen - ECHTEN Flitterwochen - soll ihre Verwandlung in eine unsterbliche Vampirin erfolgen. Ein bisschen Angst hat sie schon davor, wird sie noch das gleiche für Edward empfinden? Oder wir ihr unbändiger Durst nach Blut, der alle Neugeborenen ein Jahr lang quält alles andere überschatten? Doch in den Flitterwochen geschehen Dinge, die alle Pläne über den Haufen werfen. Bella ist schwanger und ihr Kind wächst unglaublich schnell in ihr heran. Droht sogar sie zu töten, doch Bella will es um jeden Preis beschützen. Egal, was die Legenden über sogenannte "unsterbliche Kinder" erzählen...

Diesmal wird die Geschichte in drei Teilen erzählt: Die Hochzeit mit den anschließenden Flitterwochen aus Bellas Sicht, Bellas Schwangerschaft und die Geburt ihres Babys aus Jacobs Sicht. Den letzten Teil erzählt wieder Bella, aus Sicht einer unsterblichen.
Bella ist endlich wieder zur Vernunft gekommen und ihr zwiespalt endlich beendet. Das Verhalten der Protagonisten konnte ich hier wieder besser nachvollziehen als beim letzten Buch.
Wie auch die vorhergehenden Bände ist dieses Finale flüssig und schnörkellos geschrieben. Doch wie auch schon bei "Biss zum Abendrot" bin ich nicht ganz überzeugt vom Buch. Die Ganze Geschichte zieht sich schier endlos hin, um sie dann plötzlich und beinahe hektisch und lieblos doch zu beenden.
Man hatte das Gefühl, Stephenie Meyer wollte sich nicht von ihren Erfolgs-Protagonisten trennen, und plötzlich überlegte sich die Autorin es doch noch anders.

Fazit: Die Messlatte des grandiosen Beginns der Reihe kann das Finale leider nicht erreichen. Zu langatmig und zu sehr detailverliebt, lässt dieser Teil die Reihe gut, aber nicht überragend zu einem Ende kommen. Dennoch eine tolle Reihe, und ich bin froh, diese 4 Bücher doch noch gelesen zu haben.

Bewertung:

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