Montag, 26. August 2013

Jojo Moyes: Ein ganzes halbes Jahr


Noch vor einem halben Jahr lebte Lou ihr langweiliges, vorhersehbares Leben. Ein Job den sie liebte, eine Familie die auf ihr Einkommen angewiesen ist und ein Freund der sich mehr für seine Laufkarriere interessierte als für sie. Doch dann verliert sie ihren Job im Cafe und nach einigen katastrophalen Zwischenstopps nimmt sie eine Stelle als Gesellschafterin für den Tetraplegiker Will Traynor an, der seit einem tragischen Unfall an den Rollstuhl gefesselt ist. Keine leichte Aufgabe für die quirlige Lou. Als sie dann noch hinter Wills schockierendes Geheimnis kommt, stellt das ihr ganzes Leben auf den Kopf und ihr bleiben 117 Tage um ihrer beider Leben zu verändern...

Der flüssige, angenehme und fesselnde Schreibstil der Autorin lassen die Seiten nur so vorbeifliegen. Ich kam von dem Buch nur schwer los und konnte es jedesmal kaum erwarten, das Buch wieder zur Hand nehmen zu können.
Lou und Will sind einfach zauberhaft. Natürlich haben sie ihre Startschwierigkeiten, doch Will findet in Lou endlich jemand, der ihn nicht wie ein Rohes Ei behandelt. Im Gegenzug dazu versucht Will die junge Frau aus den Reserven und dem Heimatdorf zu locken.
Durch die verschiedenen Blickweisen mit denen die Geschichte erzählt wird, sorgt die Autorin dafür, Wills Entscheidung für jedermann verständlich zu machen. Jojo Moyes versorgt den Leser mit allerhand Emotionen, und nicht selten musste ich bei Bemerkungen von Lou, Will oder Bernard laut auflachen. Dennoch bleibt die Ernsthaftigkeit des Themas nicht auf der Strecke.
Ein Buch, das definitiv zum nachdenken anregt und noch immer in mir nachhallt...

Fazit: Eine wundervolle Geschichte mit großen Emotionen, die gänzlich mitgerissen hat. Die volle Punktzahl hat dieses Buch wahrlich verdient! Absolute Leseempfehlung und Favoritenstatus von mir!!!

Bewertung:

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen