Donnerstag, 3. Oktober 2013

Andrea Schacht: MacTiger - Ein Highlander auf Samtpfoten


Als 1744 eine Clanfehde auf Drumnadruid Castle ein blutiges Ende nimmt bleibt auch Kater MacTiger nicht verschont. Er fristet von dort an sein Dasein als spukender Katzengeist. Aufgewühlt wird sein Tagesablauf erst 250 Jahre später, als die junge Margita samt kränkelnder Tante Henrietta auf dem mittlerweile zum Hotel umfunktionierten Schloss strandet. Es scheint eine seltsame Verbindung zwischen Margita und dem Caslte zu geben...

Eine witzig geschriebene Geschichte. Margita ist eine sympathische Hauptdarstellerin, auch wenn das naive Mauerblümchen im Laufe des Buches erst einmal etwas "aufblühen" muss :D
MacTiger - das spukende Schlossgespenst hab ich hingegen sofort ins Herz geschlossen. Leider hat der Geisterkater nur eine Nebenrolle in diesem Stück ergattert. Ich hätte mir definitiv mehr von ihm gewünscht.
Die Autorin bringt den Leser im Laufe des Buchs mehrmals zum Schmunzeln, ihre Geschichte ist kurzweilig und durchaus spannend erzählt. Ein paar Wendungen sind ins Geschehen eingebaut, wenn auch wenig überraschend. Durch ihre Sprünge von Gegenwart und der Geschehnisse zwei Jahre zuvor beraubt sich Andrea Schacht selbst einiger ihrer Aha-Effekte. Der Aufmerksame Leser weiß so recht schnell worauf das meiste hinausläuft.
Die flüssige und fesselnde Erzählweise lassen das Buch aber dennoch nicht langweilig werden.
Geschrieben ist das ganze aus der Ich-Perspektive von Margita und MacTiger. Für den Lesefluss wäre durchaus hilfreich gewesen, den Wechsel zu kennzeichnen.

Fazit: Leichte Kost für Zwischendurch. Aufgrund der Schwächen gibts aber von mir nur 3 Foxxis für diesen Katzenroman. Die Autorin hätte gerne noch ein paar Seiten investieren und mehr aus der Geschichte machen können.

Bewertung:

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen