Sonntag, 13. Oktober 2013

Micha Krämer: Tod im Lokschuppen (Nina Moretti 01)


Der erste Tag in Nina Morettis neuer Stelle beginnt turbulent: Erst kommt sie zu spät und noch während der Vorstellungsrunde wird die erste Leiche gefunden, die zu Ninas Überraschung kein gänzlich Unbekannter für sie ist. In Betzdorfs stillgelegtem Lokschuppen liegt ausgerechnet die übel zugerichtete Leiche des Vaters ihrer ehemals besten Freundin. Das ruhige Betzdorf ist offensichtlich nicht ganz so beschaulich wie es scheint...

Dass Micha Krämer tolle Bücher schreibt hat er mir bei "Keltenring" und "Über deine Höhen" ja schon bewiesen. Mit seinem ersten Teil der Nina-Moretti-Reihe hat er es nochmal bestätigt.
Wie schon in den bereits von mir gelesenen besticht der Autor durch seinen einfachen, direkten, dennoch detaillierten und äußerst spannenden Schreibstil.

Nina Moretti, eine Frau der Tat, ist eine Hauptprotagonistin ganz nach meinem Geschmack. Und mit Hans Peter Thiel hat Micha Krämer der jungen Kommissarin einen erfahrenen Ermittler zur Seite gestellt, der ebenfalls sofort sympathisch ist.
Prima finde ich bei diesem Autor auch, dass er Ort und Zeit in seinen Kapiteln angibt. Das Zeitgefühl zu verlieren ist somit von vorn herein ausgeschlossen.
Dieser knapp 300 Seiten Krimi schlägt ein hohes Tempo an, das kontinuierlich beibehalten wird. Langeweile ist hier defnitiv ein Fremdwort!
Dass die weiteren Bände um Nina Moretti über kurz oder lang ihren Weg in mein Bücherregal finden, steht schon jetzt außer Frage.
Allein schon die Cover der Westerwald-Krimis sind ein schlichter, aber eindrucksvoller Hingucker!

Fazit: Wieder ein Tolles Buch von Micha Krämer und gleichzeitig ein vielversprechender Auftat zur Krimi-Reihe um eine junge und sympathische Ermittlerin. Absolute Leseempfehlung und Favoritenstatus von mir!

P.S. Nächste Woche gehts zu einer musikalischen Krimi-Lesung des Autors. Ich bin schon sehr gespannt :)

Reihenfolge:
01. Tod im Lokschuppen
02. Krähenblut
03. Tod im Elefantenklo
04. El Toro

Bewertung:

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