Sonntag, 3. November 2013

Edward Kelsey Moore: Mrs Roosevelt & das Wunder von Earl's Diner



Seit ihrer Highschoolzeit sind Odette, Clarice und Barbara Jean die besten Freundinnen. Auch nach 40 Jahren hat ihr Bündnis noch bestand und wird jeden Sonntag gemeinsam mit ihren Partnern in Earl's Diner gefeiert, dessen Inhaber ihnen einst ihren Spitznamen "Die Supremes" verpasste.
die die friedliche und glückliche Fassade trügt. Im Laufe der Jahre hat sich jede einzelne ein Päckchen aufgetragen, das zu teilen schier unmöglich scheint.
Clarice steckt in einer unglücklichen Ehe mit einem notorisch untreuen Schürzenjäger fest. Barbra Jean frönt heimlich dem Alkohol um ihre Geister und eine Tragödie zu vergessen. Und Odette kann ihre Geister wahrhaftig sehen... 

Edward Kelsey Moore nimmt in seinem Debütroman die Leser mit auf eine Reise, die in Earls' Diner beginnt und ein Jahr und viele Rückblenden später wieder dort Endet. Man lernt Odette, aus deren Ich-Perspektive das ganze erzählt ist, Clarice und Barbara Jean auf besondere Weise kennen. 
Ausführlich berichtet der Autor in einem flüssigen und anschaulichem Stil vom Leben der drei Frauen. In den zahlreichen Rückblenden erfährt der Leser wie eine jede zu dem Menschen wurde der er heute ist. Geprägt von Familie, Freunden und dem Leben, das nicht immer gut zu uns Menschen ist.
Anfangs kam ich etwas schwer in das Buch. Doch gut gestreute Andeutungen weckten meine Neugierde, und ich blieb am Ball. Nach etwa 100 Seiten nahm die Geschichte dann auch an Fahrt auf und konnte mich in ihrem Strom mitreißen.

Im Großen und Ganzen konnte man die Richtung, die die Geschichte einnahm erahnen. Doch ein paar Überraschungen hat der Autor für sein Publikum parat und mehrmals musste ich dank der furchtlosen Odette sogar laut auflachen. So hatte ich zusammen mit den Supremes einen netten Lesesonntag. 

Ganz besonders hat mir die Aufmachung des Buchs gefallen, deretwegen es auch seinen Weg aus dem Bibliotheks-Regal in meine Tasche gefunden hat. 

Fazit: Eine unterhaltsame Geschichte, die tatsächlich mit einem Wunder aufwartet. Der etwas schwierige und langatmige Einstieg sorgt für Punktabzug. Empfehlen kann ich das Buch aber dennoch.

Bewertung:


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