Samstag, 16. November 2013

Nina George: Das Lavendelzimmer


"Die Dummheiten der Liebe sind die schönsten. Aber man bezahlt am teuersten für sie."

Der Besitzer von Paris' berühmter Literarischen Apotheke, einem Bücherschiff auf dem man nicht wie üblich kauft was man will, sondern verschrieben bekommt was man braucht, lebt in einfachen Verhältnissen. Er verwehrt sich jegliche Freude und verbringt seine Zeit lieber mit Büchern denn Menschen. Bis er eines Abends eine lange verschlossene Tür in seiner Wohnung öffnet, die Tür zum Lavendelzimmer. Eine Tat die Jean Perdu aus seiner Lethargie reißt, die ihn in den 20 Jahren seit ihn die Provenzalin Manon verließ, fest im Griff hatte...

Dieses Buch ist in solch einem wunderbar poetischen und gefühlvollen Stil verfass dass es eine Pure Freude ist, darin die Geschichte von Jean Perdu und seiner Manon zu lesen.
Die Autorin versteht es bestens, mit wenigen Worten unendlich viel Gefühl, Detail und Leben zu erzählen.
Kurze Kapitel und die traurig-schöne Geschichte lassen Längen nicht den Hauch einer Chance.
Wenn man nicht achtgibt, hat man dieses literarische Schmuckstück in einem Rutsch gelesen. Doch Jean Perdus Reise zur Liebe und sich selbst sollte man unbedingt in Ruhe genießen.

Die Szenerie schürt zudem das Reisefieber des Lesers und man möchte auf der Stelle dein Koffer packen und die malerischen Orte der Provence erkunden die in dem Buch eine Rolle spielen. Am liebsten natürlich gemeinsam mit den liebenswerten und vielschichtigen Protagonisten.

Fazit: Ein wunderschönes poetisches und kurzweiliges Buch das ich sicher noch öfter zur Hand nehmen werde. Für dieses Schmuckstück gibts eine eindeutige Leseempfehlung und einen Platz in meinem Favoriten-Regal.

Bewertung:

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen