Freitag, 20. Dezember 2013

Christopher Ross: Mein Freund, der Husky



1924 beschließt die junge Krankenschwester Jennifer aus ihrem kalten Elternhaus auszubrechen und in der kalten Weite Alaskas ein neues Leben zu beginnen. Bereits auf der Schifffahrt begegnet sie Fallensteller Hendrik und seinem Husky Balto, mit denen sie bald eine innige Freundschaft teilt. Doch nicht alles ist eitel Sonnenschein in der eisigen Kälte am Polarkreis, eine schlimme Krankheit ist auf dem Vormarsch...

Christopher Ross hat mit Jennifers Geschichte einen spannenden Roman verfasst, der auf wahren Begebenheiten beruht. Husky Balto gab es wirklich, und auch die Diphtherie-Epidemie in Nome ist keine erfundene Katastrophe.
Der Leser begleitet Jennifer über mehrere Monate hinweg bei ihrer Arbeit, freut sich mit ihr über die Weite Alaskas, den Hundeschlittenfahrten und besteht sogar einige Abenteuer gemeinsam mit der sympathischen Hauptdarstellerin.
Manchmal wirkt sie etwas zu naiv, aber das war zu der Zeit wohl so.
Auch Jennifers Kollegen im Krankenhaus schließt man gleich ins Herz, trotz derer manchmal ruppiger Art.
Die Schreibe des Autors ist spannend und flüssig. Und die Geschichte schön detailreich geschildert. Nur hätte die Hundeschlitten-Stafette und die Epidemie ruhig ein wenig mehr Aufmerksamkeit verdient und einen größeren Teil des Buches ausmachen können. Hierzu kommt Christopher Ross nämlich erst im Hinteren Drittel zu sprechen.

Fazit: Eine spannende Geschichte mit viel Hintergrundwissen. Leider wurde die auf dem Klappentext erwähnte Epidemie und Hundeschlitten-Stafette etwas zu kurz und schnell abgehandelt.

Bewertung:

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