Donnerstag, 2. Januar 2014

Christoph Marzi: Somnia (Uralte Metropolen 04)


Scarlet Hawthorne findet sich eines Nachts ohne Erinnerungen im Battery Park New Yorks wieder. Ihr Name ist alles, an das sie sich erinnern kann. Tödliche Wendigo nahen bereits im Dunkeln heran, als sie von Mistress Anthea Atwood gerettet wird. Gemeinsam mit ihrer Helferin und deren Mündel Jake macht sich Scarlet auf die Suche nach ihren Erinnerungen und fördert erstaunliches zutage...

Vieles, das Christoph Marzi im 4. Teil seiner Leserschaft serviert überrascht nach drei Großartigen Büchern seiner Uralten Metropolen Reihe so gar nicht. Von den Whitechapel-Aufständen und der Revolte in London 10 Jahre zuvor wissen wir auch bereits aus Lycidas, Lilith und Lumen. Dass nun erneut Kinder verschwinden, dieses Mal in der Millionen-Metropole New York führt uns bald zu altbekannten Verdächtigen.
Das gesamte Buch umfasst erzählerisch nur wenige Tage, und zieht sich am Anfang leider ziemlich. Am rasant geschilderten Ende bleibt der Leser leider unbefriedigt zurück. Einzig das Aufeinandertreffen mit ein paar der "alten" Protagonisten macht das Buch zu einem nice-to-read für Fans der Reihe.
Erzählt ist die Geschichte Scarlet Hawthornes dieses Mal in gleicher Manier wie schon die Bücher um Emily Laing. Wobei hier Mistress Atwood die Rolle des Erzählers von Master Wittgenstein erbt.
Hätte der Autor das dieses Mal anders gehandhabt, wäre ich vielleicht ein bisschen mit Miss Scarlet warm geworden, doch so konnte ich der jungen Frau leider kaum etwas abgewinnen.
Schade.

Reihenfolge:
01. Lycidas
02. Lilith
03. Lumen
04. Somnia
05. Zwei Kurzgeschichten aus Nimmermehr

Fazit: Wenn auch nur am Rande, ein Wiedersehen mit guten alten Freunden. Die Geschichte an sich hat leider nicht so sehr begeistert wie die drei Vorgängerbände der Uralten Metropolen.

Bewertung:

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