Dienstag, 4. Februar 2014

Alan Bradley: Mord im Gurkenbeet (Flavia de Luce 01)


Flavia de Luce, leidenschaftliche Giftmischerin und angehende Chemikerin mit jugendlichen 11 Jahren staunt nicht schlecht, als sie eines Nachts im Hauseigenen Gurkenbeet eine Leiche findet. Auf dem Familienanwesen sind auch flott ein paar Verdächtige gefunden und Flavia beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und fördert eine Verschwörung zutage, deren Beginn viele Jahre zurück liegt...

Lange schon schleiche ich um Alan Bradley's Flavia-Bücher herum und war sehr enthusiastisch, als ich es in der Bücherei ergattert habe. Die Aufmachung der Bücher finde ich richtig toll, mir gefällt der Düstere Vintage-Touch.
Von Flavia selbst habe ich mir Großes erwartet, und wurde in der Hinsicht zumindest nicht enttäuscht. Das hochbegabte, außerordentlich kluge und findige Mädchen hat sich sehr schnell viele Sympathipunkte bei mir geholt. Ihre Mit- und Nebenspieler hingegen haben kaum eine Chance zu glänzen und Tiefe zu entwickeln, denn sie bleiben größtenteils im Hintergrund und daher ziemlich blass. Manches in der Geschichte ging mir auch zu flott, wirkte überhastet und zwang mich, einige Stellen wiederholt zu lesen um mitzukommen. Möglicherweise wollte der Autor damit eine künstliche Spannung erzeugen, was er allerdings gar nicht nötig gehabt hätte, der Spannungbogen bleibt allein durch Flavias Genialität und Kombinationsgabe die gesamte Ermittlung hindurch stark angezogen.

Fazit: Somit bleibt der wohl jüngsten Spürnase der 50er Jahre noch etwas Luft nach oben was die Folgebände angeht. Für ihr Debüt gibts von mir leider etwas Punktabzug. Dennoch gibts auf jeden Fall eine Leseempfehlung für Flavia de Luce!

Reihenfolge:
01. Mord im Gurkenbeet
02. Mord ist kein Kinderspiel
03. Halunken, Tod und Teufel
04. Vorhang auf für eine Leiche
05. Schlussakkord für einen Mord

Bewertung:

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen