Samstag, 24. Mai 2014

Alex Flinn: Beastly


Kyle Kingsbury ist das typische Kind erfolgreicher und gut betuchter Eltern. Ihm gehen Aussehen und Geld über alles. Ob er mit seinen egoistischen Aktionen und Sprüchen andere vor den Kopf stößt ist ihm herzlich egal. Und Mädchen, die seinem Schönheitsideal nicht entsprechen werden kurzerhand als "Monstrum" bezeichnet. Eines Tages legt sich der Schönling allerdings mit der Falschen Person an: Hexe Kendra erteilt ihm eine Lektion, aus der er sich innerhalb zweier Jahre nur durch die Wahre Liebe herausmanövrieren kann...

Die Autorin hat das bekannte "Die Schöne und das Biest"-Märchen neu aufgelegt und in die heutige Zeit transferiert. Die Schöne ist für den Hauptdarsteller erst auf den Zweiten Blick schön, ebenso wie das Buch für mich. Durch die ersten 150 Seiten musste ich mich ganz schön durchkämpfen, zum Abbrechen jedoch hat es glücklicherweise noch nicht gereicht. Denn die letzten, teils wunderbar romantischen 100 Seiten haben mich für den zähen Anfang wieder einigermaßen entschädigt.
Kyle war mir einfach zu unsympathisch und egoistisch. Selbst dann noch, als er sich schon auf dem Richtigen Weg zur Besserung befand... von dem weiblichen Gegenpart des Ich-Erzählers erfährt man aus der Beobachter-Perspektive einfach zu wenig, um das auszugleichen.
Einige Rechtschreibfehler im Buch ließen mich beim Lesen trotz des einfachen und meist flüssigen Stils der Autorin immer wieder ins Stocken geraten.
Und so erkämpfen sich BeastNYC und Lindy bei mir leider nur 3 Fuxxis.

Fazit: Neuauflage des "Die Schöne und das Biest"-Klassikers, die sich leider nicht so leicht weglesen lies wie erwartet. Das letzte Drittel des Buches konnte den Karren zum Glück noch etwas aus dem "Dreck" ziehen. Eine Leseempfehlung gibts diesmal leider nicht von mir.

Bewertung:

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