Samstag, 24. Mai 2014

Elke Pistor: Kraut und Rübchen


Zu lange hat Katharina Rübchen ihre Tante Marion nicht mehr besucht. Als sie nach deren Tod das Häuschen auf dem Land samt Ziegen und Kräutergarten erbt, herrscht erst einmal innerer Aufruhr in der Journalistin. Ihr Ex-Freund und Chef mit seinen unmöglichen Führungspraktiken gibt schließlich den Ausschlag: Katharina fährt aufs Land um zu entscheiden was sie mit dem Erbe anfangen möchte. Durch Zufall stößt die junge Frau auf ein altertümliches Tagebuch, welches ihr eine große Überraschung beschert: was tut man, wenn man erfährt dass die eigene Ururgroßmutter eine Serienmörderin war??

Mit einem Augenzwinkern erzählt Elke Pistor gemeinsam mit ihrer Ich-Erzählerin Katharina eine ungeheure Mordserie, festgehalten in einem mit Kräutern illustrierten Tagebuch.
Die Illustrationen von verschiedenen Kräutern finden sich auch im richtigen Buch wieder, was das Ganze zu einem wirklich stimmigen Bild macht.
Katharina schließt man gleich ins Herz, freut und ärgert sich mit ihr. Die Tagebucheinträge die im Buch kursiv gedruckt sind machen diesen Landkrimi zu einem Pageturner, den man in einem Rutsch durchlesen kann.
Der angenehm flüssige und heitere Schreibstil der Autorin tun ihr übriges dazu, dass die Spannung niemals abreißt. Dies wird nicht mein letztes Buch von Elke Pistor gewesen sein.

Fazit: Ein toller Landkrimi der Lust auf mehr macht! Absolute Leseempfehlung von mir!

Bewertung:


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen