Sonntag, 18. Mai 2014

Lyndsay Faye: Der Teufel von New York (Timothy Wilde 01)


Einem großen Feuer und seinem verhassten älteren Bruder hat Timothy Wilde es zu verdanken, dass er eine Stelle bei der neu gegründeten New Yorker Polizei ans Bein gebunden bekommt. Ohne viel Engagement verlebt er die Tage als "Kupferglanzer" bis er eines Abends auf ein blutbeschmiertes Mädchen trifft. Zusammen mit der kleinen Bird und einigen weiteren Verbündeten macht sich Tim daran, den ersten Kriminalfall des NYPD aufzuklären...

Die Autorin füttert den Leser mit einer Unmenge an Hintergrundinformationen zum New York Mitte des 19. Jahrhunderts. Was auf den ersten Seiten liebevoll Detailliert wirkt, überfordert den Leser die folgenden 150 Seiten ordentlich mit einer anspruchsvollen Erzählweise und Unmengen Erklärungen.
Nach und nach arrangiert man sich mit dem Stil und findet in die Geschichte rein. Nachdem man sich nun durch das erste Drittel des 500-Seiten-Werkes gekämpft hat kommt langsam auch etwas Licht in die dunklen Handlungsknoten und es ist zunehmend auch Spannung erkennbar.
Die Darsteller bleiben jedoch recht undurchsichtig, wenn man auch zugeben muss, dass Tim für die Damals offenbar herrschenden Gepflogenheiten ein wirklich aufrichtiger und liebenswerter Gentleman ist.

Leider hat mich das Buch nicht so sehr begeistert wie der Klappentext es hoffen ließen. Die zweite Hälfte der Geschichte hat zwar nochmal Pluspunkte abgesahnt, leider aber nicht mehr allzuviel Retten können, denn die letztendliche Auflösung hat mich nicht sonderlich überrascht. Daher gibts auch nur 3 Fuxxis, geschuldet unter anderem dem hohen Maß an Konzentration den man aufbringen muss um dieser Geschichte um die Anfänge der Polizeiarbeit in New York folgen zu können.

Fazit: Leider konnte das Buch meine hohen Erwartungen nicht erfüllen. Daher gibts von mir leider keine Leseempfehlung für diesen History-Thriller.

Bewertung:

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