Donnerstag, 20. November 2014

George R.R. Martin: Die dunkle Königin (Das Lied von Eis und Feuer 08)



Um eine Rebellion im Grünen Tal zu verhindern, die seine Regentschaft gefährdet greift Kleinfinger auf der Ehr zu einer List, die selbst Sansa überrascht. Derweil intrigieren Cersei und Margaery Tyrell mittels Kindkönig Tommen gegeneinander und Jaime wird ausgesandt, Schnellwasser in die Gewalt Königsmunds zu bringen. Und zu allem übel nimmt Samwells Reise Richtung Altsass unglückliche Ausmaße an....

Nach dem doch schwächeren 7. Teil der Reihe "Zeit der Krähen" habe ich mir mit Beginn des 8. Bandes etwas Zeit gelassen. Zu groß die Sorge, dass doch etwas die "Luft" raus ist aus der Geschichte. Meine Sorge war unbegründet, denn die einzigartige und unvergleichliche Erzählweise von George R.R. Martin zieht einen sofort wieder in ihren Bann. 
Abwechslungsreich und mitreißend erhöht der Autor in diesem Buch das Tempo deutlich. 

Wie der Leitspruch auf dem Cover bereits vermuten lässt, erfahren wir hier mehr über die Vorgänge auf der Ehr, während Briennes Reise eine unvermutete Wendung erfährt. Und auch Cersei plaudert gedanklich aus dem Nähkästchen und man erfährt vieles über die unsympathische Regentin und Königinmutter.
Zudem gibt es ein paar Momente, in denen man laut jubelnd aufschreien möchte, was ihr allerdings selbst herausfinden müsst. Und auch der Stil lässt weiterhin nichts zu wünschen übrig, Martin schafft es wieder, den Leser derart zu begeistern, dass man dieses Buch nur äußerst widerwillig wieder aus der Hand legt.

Ich bekenne mich hiermit süchtig und freue mich schon auf den "Sohn des Greifen".

Reihenfolge:
08. Die dunkle Königin
09. Der Sohn des Greifen
10. Ein Tanz mit Drachen

Fazit: HOCH WIE DIE EHRE!
Eine gute Entschädigung für den schwächeren 7. Teil. Dieses Epos macht süchtig. Und ich spreche eine uneingeschränkte Leseempfehlung aus.

Bewertung:

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