Montag, 1. Dezember 2014

Dan Wells: Sa(r)g niemals nie


England 1817: um an das zur damaligen Zeit gigantische Erbe eines verstorbenen Geschäftsmannes zu kommen, fälscht Banker Oliver Beard nicht nur Unterlagen um sich als dessen Neffe auszugeben, er legt sich nach seiner Verurteilung wegen Urkundenfälschung sogar in einen Sarg um dem Gefängnis zu entfliehen. Als Oliver schließlich ausgerechnet zu Mitternacht auf einem Friedhof aus dem Sarg steigt, hält ihn eine Gruppe Vampire  für ihren Auserwählten. Was der wahre Gebieter wiederum so gar nicht lustig findet...

Ein flotter, kurzweiliger Kriminalroman mit einer großen Portion britischem Humor. Der Autor erzählt die verworrene Geschichte um Oliver Beard und seinen Erbschaftsbetrug in einem herrlich flüssigen Stil. Und beim lesen dieses Buches musste ich mich wirklich oft zurückhalten um nicht laut loszulachen, selbst in der schier ausweglosesten Situation des Hauptprotagonisten hat Dan Wells noch einen Lacher für seine Leser parat.
Auch wenn der Anfang ein ganz klein wenig holpert, die Figur Oliver hat man spätestens dann ins Herz geschlossen wenn der Betrüger betrogen wird und der Dichter John Keats seinen Auftritt hat. Von da an stolpert man mit Freude gemeinsam mit den Beiden von einem Drama ins nächste.

Dank der durchweg hohen Spannungskurve hat man das Buch in kurzer Zeit verschlungen, was für mich auch der einzige "negativ"-Punkt war: es war leider zu schnell vorbei ;)
Wenn die anderen Bücher Dan Wells in einem ähnlichen Stil verfasst sind, wird dieses hier sicher nicht das letzte gewesen sein, das ich von ihm gelesen habe.

Fazit: Ein etwas untypischer Vampirroman voller schwarzem Humor. Ich will mehr davon! Absolute Leseempfehlung von mir!

Bewertung:

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen