Samstag, 20. Dezember 2014

Kristin Harmel: Solange am Himmel Sterne stehen


Roses liebste Zeit beginnt wenn die Sonne am Horizont verschwindet und die ersten Sterne am Himmel zu sehen sind. Dann erinnert sie sich an ihre Liebsten und ihre lange verschwiegene Vergangenheit im von Nazis besetzten Paris. Als ihr mit zunehmendem Alter und fortschreitender Alzheimer-Erkrankung die Zeit davonrennt bittet sie ihre Enkelin Hope bei der Suche ihrer Angehörigen zu helfen.
Für Hope, die mit einer Scheidung, einer pubertierenden Tochter und einer schlecht laufenden Bäckerei genug Probleme hat, eine schwere Entscheidung. Doch letztlich tut sie alles dafür, den letzten Wunsch ihrer Großmutter zu erfüllen, und auch ihre eigenen Wurzeln zu erforschen...

Dieses Buch hat mich von Anfang an gefesselt.
Eine abwechslungsreiche Erzählweise, in der man auch immer wieder Einblick in Roses schwindende Erinnerungen erhält, und die fast durchweg sympathischen Protagonisten ließen mich das Buch in kürzester Zeit verschlingen.
Die kurzen Kapitel sind in einem angenehmen, flüssigen Stil verfasst und die Spannung steigert sich quasi von Seite zu Seite. Die Autorin versteht es bestens, die verschiedensten Emotionen auch beim Leser ankommen zu lassen.
Zudem erfährt man einiges über Alzheimer, die Schwierigkeit für Erkrankte und Angehörige damit umzugehen, und auch den Antisemitismus unter den Nationalsozialisten damals in Paris.

Fazit: Wunderbar mitreißend und emotional. Ein Buch das man äußerst ungern aus der Hand legt. Absolute Leseempfehlung und Favoritenstatus von mir!

Bewertung:

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