Montag, 1. Dezember 2014

Sarah Heumann: High Heels im Hühnerstall


Als Großstadtpflanze Anna von ihrem Lover Nico ausgerechnet mit ihrer besten Freundin betrogen wird flüchtet sie kurzerhand aufs Land zu ihrer Tante Stops. Die Lieblingstante aus Kindertagen freut sich unbändig auf den längst überfälligen Besuch ihrer Nichte. Doch das Landleben ist auf den ersten und zweiten Blick so gar nicht Annas Ding. Aber neben den kuriosen Dorfbewohnern Untergrasbachs ist da noch Martin, der Pächter der Mühle und auch Tante Stops hat noch ein Ass im Ärmel...

Die Geschichte von der Selbstfindung Annas ist mir leider zu sprunghaft und hastig erzählt. Die mit steigender Seitenzahl immer nerviger werdende Protagonistin stolpert von einer Katastrophe in die nächste, ohne dass diese näher erzählt wird oder der Leser mal Luft holen darf. Hinzu kommt eine beachtliche Anzahl unterschiedlicher Dialekte, bei denen man irgendwann nicht mehr durchsteigt. Außerdem blieben mir die Darsteller deutlich zu blass. Hier hätte man gerne einige Details mehr erzählen und man der Geschichte mehr Zeit geben können.
Sarah Heumanns Idee der Großstadtpflanze auf dem maroden Erb-Hof ist an und für sich eine gute Idee. Das, mit dem sympathischen Martin und der quirligen Tante Stops konnte bei mir den Karren noch ein Stück weit aus dem Dreck ziehen, wie man auf dem Land so schön sagt.

Fazit: Hat mich mit den blassen und nervigen Protagonisten leider nicht überzeugt. Dieses Buch muss man nicht wirklich gelesen haben. Daher gibts nur 2 Punkte und diesmal keine Leseempfehlung von mir.

Bewertung:

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