Freitag, 30. Januar 2015

Felicitas Gruber: Die kalte Sofie


Die gescheiterte Beziehung zu ihrem Chef treibt die angesehene Rechtsmedizinerin Sofie Rosenhuth von Berlin zurück in die Giesinger Heimat. Am Münchner Institut für Rechtsmedizin muss sie nun ausgerechnet mit ihrem Exmann Joe zusammenarbeiten, der mit Sofie anderes im Sinn hat als "nur" Morde aufzudecken. Diese häufen sich aber ausgerechnet jetzt in der bayrischen Hauptstadt: Liquid Exstasy, Brandleichen und auch noch tote Viecher...

Was sich als Klappentext wunderbar gelesen hat, entpuppte sich für mich leider zum unspektakulären Kriminalroman. Das ganze wirkte gezwungen, vorhersehbar und die Protagonisten konnten auch nicht gerade mit Tiefe oder Charisma punkten.
Der inkonsequent angewandte bayrische Lokalkolorit war eher holprig und unterbrach den Lesfluss des restlichen Buches.
Die Schauplätze in und um München - meines Wohnortes - haben natürlich einen hohen Wiedererkennungswert. Das und die kurzen Kapitel hielten mich bei diesem Seichten Krimi bei der Stange. Sonst hätte ich wohl nicht bis zum Schluss durchgehalten.

Fazit: Den zweiten Teil der Geschichte um "Die kalte Sofie" werde ich mir wohl nicht antung. Keine Leseempfehlung von mir.

Bewertung:

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