Sonntag, 4. Januar 2015

Tania Krätschmar: Clara und die Granny-Nannys


Die Reiselust ihrer 78jährigen Mutter bringt Clara Behrens auf die Idee eine Au-Pair Agentur für "ältere" Damen zu gründen. Denn auch mit Ü50 haben die Damen noch genug Power, und außerdem die Erfahrung mit den Kids der Gastfamilien fertig zu werden.
Suse, Karen und Hanni sind Claras erste Granny-Nannys, die sie nach Berlin entsendet und allerlei Skurriles mit Katastrophenpotential erleben. An manchen Tagen sind es einzig die Montage im Café Maiwald, die die Frauen bei der Stange halten, und zu Freundinnen zusammenschweißen...

Tania Krätschmar hat mir mit "Clara und die Granny-Nannys" einen wunderbar kurzweiligen Roman serviert, der mich mit flotten Dialogen und so manch einem kuriosen Erlebnis mehrmals zum Lachen gebracht hat.
Die sympathischen und authentisch wirkenden Hauptprotagonisten stellen sich in den ersten Kapiteln erst mal selbst vor, was den Leser einen wunderbaren Einblick in die unterschiedlichen Charaktere bietet:
Suse - die alleinstehende, kinderlose Mitinhaberin eines Restaurants, die unter den Alkohol-Exzessen und der Schlampigkeit des Bruder leidet.
Karen - die selbstbewusste geschiedene Frau im alternden Körper, die sich auch in der Rente nicht zur Ruhe setzten und ausschließlich auf die Enkel aufpassen will.
Und Hanni - die verwitwete graue Maus mit der großen Angst vor Veränderungen.
Drei Frauen die unterschiedlicher fast nicht sein könnten und sich im 3. Lebensabschnitt nochmal so richtig ins Abenteuer stürzen.

Die Geschichte um die Granny-Nanny-Pionierinnen ist locker, leicht und mit viel Humor geschrieben. Und von der ersten bis zur letzten Seite spannend und mitreißend. Die knapp 400 Seiten hat man in Nullkommanichts durchgelesen.

Fazit: Eine kurzweilige Lektüre, die für einige Lacher sorgt. Ich wurde super unterhalten und spreche daher sehr gerne eine Leseempfehlung aus!

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