Samstag, 21. Februar 2015

Gillian Flynn: Gone Girl - das perfekte Opfer



Wie gut kennt man eigentlich den Menschen den man liebt? Diese Frage stellt sich Nick Dünne mehrmals, als er eines Tages vor einer offenen Haustür, einem leeren Haus und Kampfspuren im Wohnzimmer steht. Es ist sein 5. Hochzeitstag und seine Frau Amy ist spurlos verschwunden. Nick Dunne hat seiner Frau nichts angetan, doch alle Indizien sind gegen ihn... Was ist mit Amy wirklich geschehen?

Die Geschichte um Amys verschwinden wird abwechselnd in Ich-Perspektive aus Nicks Gegenwart und Amys Tagebucheinträgen beginnend bei ihrem Kennenlernen erzählt.
Leider sind mir weder Nick, der das alles irgendwie gleichgültig erträgt; Tagebuch-Amy, die einfach fürchterlich arrogant, überheblich und passiv-aggressiv wirkt; noch die Echte Amy, der ich einfach nur die Augen auskratzen möchte, kein bisschen sympathisch.
Auf was Amys Verschwinden hinausläuft ist mir schon nach 50 Seiten klar, und eigentlich habe ich nur weitergelesen da die Idee an sich doch neugierig macht, und um ein spannendes Ende zu erleben, eines, das mich etwas Respekt vor Nick haben lässt. Leider wurde mir das verwehrt.
Die Kriminalarbeit des Provinznest-Polizeireviers ist einfach derart grotesk mies, dass es absolut nicht mehr authentisch wirkt.
Aufgrund der Begeisterung einer Freundin hatte ich mir definitiv zumindest etwas mehr versprochen. Zum Glück hatte ich das Buch nur ausgeliehen, denn sonst hätte ich mich wohl noch mehr geärgert.

Fazit: Dieses Buch macht aggressiv, und das Ende ist eigentlich nur noch frustrierend. Dieses Buch kann ich leider nicht empfehlen.

Bewertung:


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