Samstag, 11. April 2015

Chris Carter: Der Kruzifix-Killer (Hunter & Garcia 01)


Eine grausam zugerichtete Leiche wird in einem einsamen Haus im Wald gefunden. Der Killer hinterließ keine DNA, keine Spur, nichts. Bis auf ein Zeichen an der toten Frau: ein Doppelkreuz ziert ihren Nacken. Das Zeichen des Kruzifix-Killers, der eigentlich vor Jahren hingerichtet wurde. Dem damaligen Ermittler Robert Hunter und seinem neuen Partner Garcia wird schnell bewusst, dass der eigentliche Mörder noch lebt, und ihnen immer einen Schritt voraus zu sein scheint und gnadenlose Spielchen mit ihnen spielt...

Das erste Kapitel dieses Buches beginnt mitten drin. Erst danach werden die Geschehnisse von Anfang an Aufgerollt. Detektive Hunter hat den Kruzifix-Killer schon mal gejagt, und ist daran beinahe zugrunde gegangen. Der hochintelligente Ermittler wirkt auf den ersten Blick gebrochen, am Ende und nicht gerade sympathisch. Erst nach einiger Zeit erkennt man den Guten Kerl und das weiche Herz hinter der harten Schale. Garcia hingegen ist ein junger "Grünschnabel", den man sofort und ohne zu zögern mag.
Chris Carter überzeugt bei seinem Debüt mit einem starken Ermittlerduo und einem mitreißendem und direkten Schreibstil, der einen nicht mehr los lässt. Ab der Hälfte habe ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Es war einfach zu spannend.
Der Täter agiert bis zum Schluss im Hintergrund. Man ist nie direkt bei der Tat zugegen, und tappt somit auch bis zur Auflösung im Dunkeln was seine Identität betrifft. Dennoch bekommt man durch die Ermittlungsarbeit sehr gut mit, wie der brutale Mörder seinem Handwerk nachgeht.

Fazit: Ein großartiges Debüt des Autors. Der zweite Teil ist schon auf meinem SuB gelandet. Absolute Leseempfehlung von mir!

Reihenfolge:
01. Der Kruzifix-Killer
02. Der Vollstrecker
03. Der Knochenbrecher
04. Totenkünstler
05. Der Totschläger

Bewertung:

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