Dienstag, 25. August 2015

Nicholas Sparks: Weit wie das Meer - Message in a Bottle


Eines Morgens findet Kolumnistin Theresa Osborne im Urlaub eine Flaschenpost am Strand. Der Inhalt ist ein herzzerreißender Brief eines Mannes an eine Frau. Animiert durch ihre Chefin bringt Theresa diesen Brief in ihrer nächsten Kolumne. Durch eine Leserin und gründlicher Recherche findet Theresa nicht nur zwei weitere Briefe, sondern auch den Mann, der sie ins Meer wirft. Eine Schicksalhafte Begegnung zweier einsamer Seelen...

Nicholas Sparks, der Romantik-König unter den Autoren präsentiert seinen Lesern eine schöne und mitreißende Geschichte über Verlust, Liebe und Vertrauen. Sein Schreibstil ist wie immer einfach und flüssig. Einzig die Übersetzung wirkte mir bei "Weit wie das Meer" etwas sperrig. Kann aber auch an meiner Ausgabe aus den 90ern liegen. Meinen Lesefluss störte das ständige "gewiss" leider schon ein bisschen.
Theresa ist sympathisch und wirkt sehr authentisch. Wenn auch etwas ängstlich was das zwischenmenschliche betrifft. Mit Garrett hingegen wurde ich gar nicht warm. Er war mir zu sehr hin- und hergerissen zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Die ein oder andere Entscheidung die er traf war mir auch zu sprunghaft und wenig durchdacht. Schade, denn die Stürmische Begegnung der Beiden hätte mich sonst sicher noch mehr mitgerissen.

Fazit: Immer wieder etwas sperrig was die Sprache angeht. Da die Geschichte an sich jedoch schön zu lesen ist, gibts zwar Punktabzug, aber doch eine Leseempfehlung für Romantik- und Nicholas Sparks Fans.

Bewertung:

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