Donnerstag, 10. September 2015

Maggie Stiefvater: Rot wie das Meer


Jedes Jahr beginnt der Herbst auf Thisby mit dem Erscheinen der Capaill Uisce - grausamen, todbringenden Wasserpferden. Und jedes Jahr sorgen diese Wasserpferde für ein einzigartiges Erlebnis: das Scorpio-Rennen, an dem die Reiter mit ihren Meerestieren gegeneinander antreten. Dieses Jahr jedoch will die junge Puck Connolly an dem Rennen teilnehmen bei dem schon so viele ihr Leben gelassen habe, und zwar mit ihrem Inselpony. Ein schier aussichtsloses unterfangen, denn Sean Kendrick hat mit seinem roten Hengst seit Jahren die Favoritenrolle inne und ihre Mitstreiter reagieren nicht gerade begeistert...

Maggie Stiefvater hat wieder ein außergewöhnlich mystisches Buch geschrieben. Und so sehr ich begeistert bin von ihrer Mercy-Falls Trilogie und der Raven-Boys Reihe, so sehr hab ich mich schwer getan erst mal in die Geschichte reinzufinden. Die ersten 100 Seiten waren ein harter Kampf, aber wenn man diese Schwelle mal überschritten hat, und sich von der Magie der monströsen Capaill Uisce gefangen nehmen lässt, erwartet den Leser eine wunderschöne Geschichte über zwei Teenager die für ihre Träume zu kämpfen wagen.
Puck mochte ich sofort aufgrund ihrer burschikosen Art und der Liebe zu ihrem Pferd. Sean musste sich da schon mehr anstrengen. Der wortkarge Jung mit besonderer Begabung im Umgang mit Meeresmonstern musste sich meine Sympathiepunkte erst verdienen, hat das aber spätestens zur Hälfte des Buches geschafft.

Die Idee der Wasserpferde hat mir sehr gut gefallen. Und ich bin sehr froh, dass ich das Buch nicht abgebrochen habe und mich nach und nach vom der Geschichte in ihren Bann habe ziehen lassen.
Maggie Stiefvaters flüssiger und bildhafter Schreibstil haben das sicher ihr Übriges dazu getan.


Fazit: Anfangs etwas sperrig, hat mich die Geschichte aber doch noch positiv überrascht. Für den zähen Beginn gibts einen Punkt Abzug, aber eine Leseempfehlung spreche ich trotzdem aus.

Bewertung:

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