Mittwoch, 2. September 2015

Vincent Kliesch: Im Augenblick des Todes (Severin Boesherz 02)


Severin Boesherz' freier Tag im Park wird durch einen unbekannten Besucher gestört: Ein Typ namens Ismael lockt den Kommissar ausgerechnet zu einem Tatort: Eine genaue Nachbildung von Severins bisher einzigem ungelösten Fall! Ein Arzt wurde auf grausame Weise ausgeweidet und skalpiert. Das dies nicht das einige Opfer des Täters bleibt, ist Severin schnell klar. Denn der Täter hinterlässt kleine Hinweise, die nur Boesherz zu entschlüsseln vermag...

Vincent Kliesch hatte mich ja bereits mit seinem ersten Buch "Die Reinheit des Todes" mit seinem Ermittler Julius Kern überzeugt. Und auch Severin schloss ich bei seinem ersten Fall "Bis in den Tod hinein" letztes Jahr sofort ins Herz. Ich mag diesen superintelligenten, distanzierten und verschlossenen Eigenbrötler einfach!
Sehr gefreut hat mich ein Wiedersehen mit Julius Kern, der zu einem guten Freund Severins geworden ist. Ein paar Andeutung bezüglich Tassilo und Kern hat der Autor im Buch fallen lassen, und lässt auf weitere Auftritte meines anderen Berliner Lieblingsermittlers hoffen!
Im Gegenzug zum Vorgänger hat Kliesch mit der Auflösung bezüglich des Täters seine Leser länger warten lassen, und ich bin ihm bis zur Kellerszene nicht auf die Schliche gekommen. Bei einem anderen Punkt in diesem Buch dafür umso schneller. Was mich aber gar nicht gestört hat, denn die Auflösung des gesamten Rätsels war schlüssig und gut durchdacht.

Der flüssige, kurzweilige und packende Schreibstil hat mich mal wieder völlig in seinen Bann gezogen und da ich es so gar nicht aus der Hand legen mochte, habe ich das Buch in kürzester Zeit regelrecht verschlungen.
Weiter so!

Fazit: Großartig! Ich mag diesen eigenwilligen Ermittler mit all seinen Ecken und Kanten! Absolute Leseempfehlung von mir!

Reihenfolge:
01. Bis in den Tod hinein
02. Im Augenblick des Todes

Bewertung:

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