Donnerstag, 11. Februar 2016

Dana Marton: Erzwungenes Verschwinden


Ihr erster Fall im neuen Job bei der Einheit für die Rückführung von Zivilpersonen ist auch gleich noch ein persönlicher für Miranda Soto: Ihr Exfreund aus Studientagen Glenn Danning verschwindet in Venezuela spurlos. Miranda flieg nach Südamerika um den erfolgreichen Geschäftsmann vor Ort aufzuspüren und erhält sogar unerwartete Hilfe von der venezolanischen Regierung. Doch allein das schon macht sie stutzig, während Glenn sich als vermeintlicher Spion in den Fängen eines sadistischen Kommandanten des Militärs befindet...

Dana Marton hat diesen Thriller in schön flüssiger und direkter Weise geschrieben, ihre Protagonisten sind sympathisch (die auf der guten Seite jedenfalls) und agieren größtenteils auch authentisch. Manch Wiederholung hätte sich die Autorin aber auch gerne sparen können. Und die dunkle Vergangenheit Mirandas, um die so lange herumgetänzelt wird, fand ich persönlich gar nicht so schlimm.
Spannend ist dieser auf hohem Tempo erzählte Thriller aber definitiv! Der Leser kann sehr schön mit Glenn, Miranda und ihrer manchmal schier aussichtslosen Flucht durch den südamerikanischen Dschungel mitfiebern.
Mit knapp 300 Seiten ist das Buch auch schnell gelesen. Ein weiterer Pluspunkt ist die schlüssige Aufklärung des "Falls", hier bleiben wirklich keine Fragen offen.

Fazit: Schön spannend, aber in ein paar Punkten nicht ganz überzeugend. Wer sich daran nicht stört, findet in "Erzwungenes Verschwinden" aber dennoch ein lesenswertes Buch für zwischendurch.

Bewertung:

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