Donnerstag, 3. März 2016

Chevy Stevens: Blick in die Angst (Nadine Lavoie 03)


Mit dem Wechsel von ihrer Privatpraxis in Nanaimo in ein Krankenhaus in Victoria wollte Psychotherapeutin Nadine Lavoie eigentlich einen Neuanfang wagen. Als sie die Betreuung einer kürzlich eingelieferten Selbstmordkandidatin übernimmt, wird sie jedoch von ihrer Vergangenheit eingeholt. Helen flüchtete aus der Sekte „River of Live“, eine Kommune, in der Nadine als Kind einige Zeit gelebt und viel Schlimmes erlebt hatte. Ihre eigenmächtigen Ermittlungen über den Leiter der Einrichtung, bringen die verdrängten Dämonen ihrer Kindheit wieder ans Tageslicht…

Der dritte Teil der Nadine Lavoie – Trilogie wird direkt aus Nadines Sicht erzählt, was die Sache nicht minder spannend macht, denn so erfährt man endlich mehr von der Therapeutin. Leider ist das Finale aber nicht ganz so gut erzählt wie die beiden Vorgänger. Einige wirklich unnötige Wiederholungen machten mir den Spaß an der Lektüre etwas zunichte, obwohl der Schreibstil, gewohnt flüssig und schnörkellos, wieder sehr angenehm zu lesen war.

Nadine ist zwar sympathisch und handelt meist überlegt und authentisch, aber leider auch ziemlich unvorsichtig. Ganz ins Herz schließen konnte ich sie dadurch jedoch leider nicht. Das stückchenweise Aufdecken ihrer Vergangenheit hielt mich dennoch bei der Stange, obwohl mir ziemlich bald klar war, worauf das Ganze hinausläuft.

Fazit: Leider fällt der 3. Teil der Trilogie im Vergleich zu den Vorgängern ganz schön ab. Hier hätte ich mir deutlich mehr erwartet und daher gibt’s diesmal auch keine Leseempfehlung von mir.

Reihenfolge:
03.  Blick in die Angst

Bewertung:

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