Donnerstag, 3. März 2016

Jussi Adler-Olsen: Erbarmen (Sonderdezernat Q 01)


Merete Lyngaard verschwindet 2002 auf einer Fähre spurlos. Der Fall der jungen Politikerin wird bald als tragischer Unfall geschlossen. Ihr geistig behinderter Bruder soll sie unbeabsichtigt von der Reling gestoßen haben. Jahre später rollen Carl Mørck und sein neuer Mitarbeiter und Mädchen für alles, Hafez al-Assad den Fall im neu gegründeten Sonderdezernat Q neu auf, eine Abteilung der Kopenhagener Polizei, die sich um ungeklärte Fälle kümmert…

Carl, der vor kurzem einen traumatischen Überfall bei einem Einsatz erlitt und dadurch noch kauziger wird als ohnehin schon, will in seinem neuen Dezernat zwar eine ruhige Kugel schieben, doch seine Spürnase lässt ihn nicht zur Ruhe kommen. Diese wird auch noch befeuert durch seinen neuen syrischen Gehilfen, der in seiner neuen Tätigkeit als Polizeiassistent regelrecht aufgeht. Mit Carl musste ich zwar erst etwas warm werden, aber Assad habe ich gleich ins Herz geschlossen.
Jussi Adler-Olsen hat einen angenehmen Schreibstil, der den Leser sehr schnell für seinen Auftakt zur Sonderdezernat-Q-Reihe vereinnahmt. Flüssig und mit hohem, konstanten Spannungsbogen erzählt, möchte man das Buch schon bald nicht mehr aus der Hand legen.
Das Grauen, das Merete erleben muss, erzählt der dänische Autor in einer anschaulichen Art und Weise, die äußerst überzeugend zu lesen war und mich beinahe frösteln ließ.

Fazit: Absolut Lesenswert! Dieser Reihenauftakt macht definitiv Lust auf mehr von Carl Mørck und Hafez al-Assad!

Reihenfolge:
01.  Erbarmen
02.  Schändung
03.  Erlösung
04.  Verachtung
05.  Erwartung
06.  Verheissung

Bewertung:

1 Kommentar:

  1. Hallo Manu,

    darauf bin ich auch schon sehr gespannt. Ich habe mir vorgenommen, das Buch endlich mal zu lesen. Das liegt schon so lange auf meinem SuB.

    Viele liebe Grüße
    Steffi

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