Donnerstag, 3. März 2016

Kathrin Jäger: Winterliebe am Little Lake


Ihre mangelnden Französischkenntnisse lassen Lisamaria immer weniger gut aussehen bei ihrem Job in der Firma ihres Vaters. Nach einem neuerlichen fauxpas heuert sie spontan im Kanadischen Montreal bei einem Immobilienbüro an. Gähnend langweilige Tage reihen sich aneinander, bis Lisamaria auf den Weg geschickt wird, einem Deutschen Auswanderer seine Anglerhütte abzuluchsen, die der partout nicht hergeben mag und der sie kurzerhand ausgerechnet bei einem Schneesturm vor die Tür setzt. Die verwöhnte Lisamaria muss die Nacht in einer kalten Hütte verbringen mit einem bärtigen und ungepflegten Fremden, den sie eigentlich gar nicht leiden kann…

Lisamaria ist schon etwas sehr verwöhnt und hat noch nichts Eigenes auf die Beine gestellt im Leben. Naiv und blauäugig blieb sie für mich bis zum Schluss. Und auch der umständliche Name holperte so durch die Geschichte.
Die kanadischen Darsteller in der Geschichte habe ich aber durchweg gleich ins Herz geschlossen.
Kathrin Jägers Schreibstil war (außer beim Namen der Hauptprotagonistin) schön flüssig und einfach zu lesen. Das nicht ganz 200 Seiten dicke und schön spannende Büchlein ist so auch ganz flott gelesen und schließt mit einem romantischen und stimmigen Ende ab.


Fazit: Schnell gelesen und schön romantisch. Ganz überzeugt hat mich die Hauptprotagonistin aber leider nicht. Empfehlen kann ich die Geschichte aber trotzdem.

Bewertung:

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