Donnerstag, 3. März 2016

Tanja Noy: Teufelsmord (Julia Wagner 01)



Um der Beerdigung einer Jugendfreundin beiwohnen zu können, reist Julia Wagner in ihr verhasstes Heimatdorf in Niedersachsen. Dort wurden 20 Jahre zuvor die sogenannten „Teufelsmorde“ begangen, die nun auf das Konto von Julias Freundin Kerstin gezählt werden, die sich kurz nach ihrem Geständnis in ihrer Zelle erhängte. Julia glaubt an Kerstins Unschuld und stellt mithilfe der anderen beiden Mitglieder ihrer ehemaligen 4er-Cilque eigenmächtig Nachforschungen an, die viel dreckigen Staub aufwirbeln in der eingeschworenen Gemeinschaft des Dorfes…

Eigentlich eine recht flüssig und einfach geschriebene Geschichte, die Tanja Noy hier ihren Lesern präsentiert. Genau – Eigentlich. Denn leider wirkte das Ganze für mich einfach zu verworren und zum Teil mehr oder weniger an den Haaren herbeigezogen. Die Spannung litt für mich gewaltig unter diesen krampfhaft mysteriösen zusammenhängen, dass ich mich mehr oder weniger durch das Buch gequält habe.
Die Auflösung zum Schluss war auch nicht wirklich aufschlussreich und sollte wohl dazu anregen die Folgebände zu lesen. Leider hat ausgerechnet dieser überladene „Cliffhanger“ bei mir das genaue Gegenteil bewirkt. Die weiteren Ermittlungen von Julia werde ich mir nicht zu Gemüte führen. Zumal die Protagonistin mir bis zum Schluss auch noch sehr unsympathisch gewesen ist.

Fazit: Ich hab mich durchgequält in der Hoffnung auf Besserung, die leider nicht eingetreten ist. Julia Wagner bekommt leider keine Leseempfehlung von mir!

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