Mittwoch, 13. April 2016

Joy Fraser: Kein Kanadier ist auch keine Lösung


Sandra trifft im Job immer wieder mit Männern zusammen, die ihren Widerspruchsgeist anstacheln. Mr. Right unter ihnen zu finden scheint unmöglich. Es wird Zeit, einen neuen Umgang mit dem anderen Geschlecht experimentell zu erproben. Weniger emanzipiert wirken, sich mehr auf das verführerische, innere Weib besinnen. Von ihrer Großmutter dazu angestachelt auf die alten Werte zu vertrauen, trifft Sandra bei einer Geschäftsreise auf den Kanadier John, der ein besonders hartnäckiger Fall ist und sie mehr herausfordert als alle anderen Männer zuvor. Ihre neue Strategie gerät ins Wanken, als sich beide plötzlich auf sich allein gestellt in der kanadischen Wildnis wiederfinden…

Mit Sandra hat Joy Fraser eine moderne, emanzipierte und selbstständige Hautprotagonistin geschaffen, und ihr mit John einen attraktiven, intelligenten und liebevollen Beziehungsfeigling als männlichen Gegenpart zur Seite gestellt. Beide waren mir auf Anhieb sympathisch. Ihre kabbeleien und ihre Entschlossenheit allen Hindernissen zum Trotz aus der gegenseitigen Anziehungskraft etwas zu machen haben mich stellenweise mächtig amüsiert und auch unheimlich beeindruckt. Sowie die tollen Beschreibungen der kanadischen Wildnis und ihrer Ureinwohner, die einen kleinen Nebenpart in dieser Geschichte spielen.
Die Autorin hat einen frischen, flüssigen und lockeren Schreibstil der einfach Spaß macht. Dieses Buch wurde zu keiner Zeit langweilig und daher auch ganz flott von mir gelesen.


Fazit: Super schön geschrieben und flott zu lesen. Eine durchzechte Nacht spricht für sich. Absolute Leseempfehlung von mir!

Bewertung:

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