Donnerstag, 19. Mai 2016

Alia Cruz: Fürst der Vampire - Gesamtausgabe


Die siebzehnjährige Angelia wächst abgeschottet von der Außenwelt im Casinohotel ihrer milliardenschweren Eltern auf. Sie wird jäh aus dieser Welt herausgerissen als eine Party ihres Bruders mit einem traumatischen Zwischenfall endet. Angelia flüchtet aus ihrem goldenen Käfig und findet sich im Armenviertel von Atlantic City wieder. Ein geheimnisvoller junger Mann rettet sie vor einer Straßengang und nimmt sie mit zu sich nach Hause. Doch ihr Retter ist kein Mensch und könnte sie in tödliche Gefahr bringen. Darek versteckt sich seit vielen Jahren vor den Vampiren. Er ahnt nicht, dass er ihr zukünftiger Prince de Sang ist. Von Menschen aufgezogen, hat er gelernt, seine eigene Spezies zu meiden und hält sich für eine Kreatur des Bösen…

Angelia ist ein Teenager mit wenig Selbstbewusstsein, die sich viel zu oft ohne Widerspruch den Wünschen und Anordnungen ihrer Familie beugt. Ihre Verwandlung in ein eigenständiges Wesen kommt nach und nach zum Vorschein, in manchen Situationen aber leider etwas zu plötzlich.
Darek bleibt irgendwie immer undurchsichtig, seine Anwandlungen über seine Bestimmung zu recherchieren kommen meiner Ansicht nach reichlich spät… So richtig sympathisch ist er mir in allen drei Teilen der Gesamtausgabe nicht geworden. 
Der Plot der Story um Angelia und den Prinz des Blutes klingt sehr spannend und vielversprechend, doch leider wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt. Das Buch ist zu einfach geschrieben, der Großteil der Sätze besteht nur aus wenigen Wörtern und die vielen unnötigen Wiederholungen bzgl. Verwandtschaftsverhältnissen hätten wirklich nicht sein müssen. Außerdem traumatisiert das „Traumatische Erlebnis“ von Angelia die junge Frau nicht wie erwartet und das Thema wird meines Erachtens nach etwas heruntergespielt, was zudem die Glaubwürdigkeit der Geschichte etwas alt aussehen lässt.
Leider hatte ich auch in allen drei Teilen das Gefühl erst werde ewig viel Wirbel um nichts gemacht, um dann die Story in einem wenige Seiten langen Showdown überheilt und hektisch enden zu lassen. 


Fazit: Die wenig authentischen Charaktere haben meine Erwartungen leider nicht erfüllt. Der Fürst der Vampire und seine Lieben erhalten daher von mir leider keine Leseempfehlung.

Bewertung:

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