Dienstag, 7. Juni 2016

Clara Schilling: My Vampire Romance


Cara Bennet führt das langweilige Leben einer eher durchschnittlichen Highschool-Schülerin. Doch damit ist es aus, als ein Vampir sie anfällt und feststellt, dass ihr Blut ihn süchtig macht. Gegen ihren Willen beginnt Cara Gefühle für den rücksichtslosen Vampir zu entwickeln. Aber ist dieser überhaupt fähig, sie zu erwidern?

Cara wird im Wald von einem Vampir angefallen und kann erst gar nicht glauben, was ihr da passiert ist. Doch dann taucht der Vampir bei ihr zu Hause auf und um Freunde und Familie zu beschützen, lässt sie ihn abermals von ihr trinken. Schon zu Beginn fand ich die weibliche Hauptdarstellerin naiv, gutgläubig und rückgratlos. Sie ist mir immer zu schnell eingeknickt, wenn Ian etwas von ihr verlangt hat. Der hingegen war mir von Anfang bis Ende äußerst unsympathisch, da zu herrisch, grob und gefühlskalt. Seine Vergangenheit bleibt auch nach der vermeintlichen Auflösung größtenteils im Dunkeln. Da hätte ich mir mehr erhofft.
Die Romanze, die er Titel verspricht habe ich den Beiden zu keiner Zeit abgenommen, ihre Beziehung wirkt erzwungen und zeigt meiner Ansicht nach ein Falsches Bild von Partnerschaft für die jugendliche Zielgruppe.
Der Schreibstil der Autorin war zwar recht einfach und flüssig, war mit fortschreitender Seitenzahl aber leider auch mit immer mehr Rechtschreibfehlern gespickt. Das hat meinen Lesefluss doch ganz schön stocken lassen.


Fazit: Unsympathische Protagonisten und kaum Emotionen machen das Buch für mich zu keinem Lesevergnügen. Cara und Ian bekommen von mir leider keine Leseempfehlung.

Bewertung:

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