Dienstag, 7. Juni 2016

Lilly Labord: Kein Brautstrauß für Vampire (Paranormale Romanzen 01)


Auch Vampire suchen nach der wahren Liebe!
Lilly handelt erfolgreich Millionenverträge aus, als sie vollkommen unerwartet entlassen wird. Nun muss sie schnellstens eine neue Beschäftigung finden. Ausgerechnet ihr Ex hat den zündenden Vorschlag: Lilly soll eine Partnervermittlung eröffnen – aber nicht für irgendwen – sondern für die Mitglieder der paranormalen Community.
Da ihr Ex kein gewöhnlicher Mensch ist, weiß Lilly natürlich, dass andere Wesen mitten unter uns leben, aber eine Partnervermittlung für Vampire und Werwölfe zu eröffnen, ist deswegen noch lange keine Kleinigkeit.
Nicht nur sind die eigenen Klienten potentiell gefährlich, Lilly muss vor allem andere Kräfte fürchten, Menschen nämlich, die entschlossen sind, paranormale Mitbürger ein für allemal aus der Welt zu schaffen.
Doch Lilly ist nicht der Typ, sich unterkriegen zu lassen. Sie nimmt die Herausforderung an und sehr bald rennen ihr die Klienten buchstäblich die Tür ein. Doch wie um Himmels Willen findet man eine passende Partnerin für einen Werwolf-Witwer mit fünf Kindern? Was gilt es zu vermeiden, wenn man einen Vampir verkuppelt?
Und was passiert, wenn sich die Vermittlerin selbst verliebt?

Dieses Buch hat mich eher enttäuscht zurückgelassen. Wie alle Darsteller dieser Geschichte bleibt auch die Hauptakteurin recht blass und wirkt zudem noch äußerst naiv. Ihr Ex ist zwar ein Dämon und sie will sich eine Partnervermittlungsagentur für seine mystischen Kollegen aufbauen, hat aber absolut keine Ahnung von der Materie. Weder von Partnervermittlung noch von paranormalen Gestalten.
Ihr verlorener Job wird oft genug erwähnt, aber zu keiner Zeit wird auch nur im Geringsten angedeutet, in welcher Millionenschweren Branche sie gearbeitet hat.
Der Schreibstil ist zwar sehr einfach und daher recht flott zu lesen, die ganze Sache machte aber dennoch einen unausgereiften und sprunghaften Eindruck. Vieles spannende und interessante wurde ganz knapp abgekanzelt um sich dann eher lange bei Nebensächlichkeiten aufzuhalten. Schade, denn ich hatte mir einiges mehr von dieser Geschichte versprochen!


Fazit: Leider ein absoluter Flop! Hierfür gibt’s keine Leseempfehlung von mir!

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